Förderbereiche

Sasso San Gottardo

In den beeindruckenden und weitläufigen Kavernen der ehemaligen Festung «Sasso da Pigna», tief im Innern auf dem Gotthardpass, befindet sich seit Sommer 2012 das Museum «SASSO SAN GOTTARDO». Im ehemaligen Infrastrukturtrakt der Festung sind zivile Ausstellungen untergebracht. Dazu zählen unter anderem die legendären Riesenkristalle vom Planggenstock, Göscheneralp und bald «Goethe am Gotthard».

Förderlaufzeit 2020 – 2021
Förderbereich Kunst
Fördersumme CHF 50'000
Kontakt www.daetwyler-stiftung.ch
Förderpartner www.sasso-sangottardo.ch



Sasso San Gottardo als Förderpartner

Johann Wolfgang von Goethe reiste dreimal auf den Gotthardpass. Seinen Spuren zum Hospiz folgten zahlreiche Künstler aus ganz Europa. Diese Tatsache veranlasste den Stiftungsrat und die Museumsleitung von Sasso San Gottardo, das Museum mit dem Thema «Goethe am Gotthard» zu erweitern. In einer 120 m2-grossen Kaverne sollen unterschiedliche Schwerpunkte der Reisen von Goethes dargestellt werden. 

Herausforderungen und Ziele

Mit dem Projekt «Goethe am Gotthard» ist eine langfristige Dauerausstellung von 10 Jahren vorgesehen, welche regelmässiger Auffrischung bedarf. Die Ausstellung soll während der Saison 2021 aufgebaut und auf Saisonstart 2022 offiziell in Betrieb genommen werden. Die anvisierte Besucherzahl von 15‘000 Gästen pro Jahr müsste damit weiterhin gewährleistet sein.

Nutzen für den Kanton Uri

Auch wenn die Ausstellung auf «Tessiner Boden» realisiert wird - der Gotthardpass wird immer auch direkt mit dem Urserental und dem Kanton Uri in Verbindung gesetzt. Die Ausstellung über Goethes Gotthard Reisen und deren Auswirkungen auf sein Schaffen wird in der Schweiz einmalig sein. Damit wird eine Lücke am passenden Standort geschlossen.

Wirkung

Dem Publikum wird einer der berühmtesten Gotthardbesucher aller Zeiten näher gebracht und damit das eigene Empfinden der legendären Gotthardregion angeregt. Attraktive lnhalte auf Führungen stärkt die Stellung im Bildungstourismus sowie im Schulreisegeschäft und steigert damit die Anziehungskraft des Museums als Ganzes. Für die Erstellung von Informationsmaterial wird mit pädagogischen Hochschulen zusammengearbeitet. Die Unterlagen werden den Schulen und Lehrpersonen in der ganzen Schweiz zur Verfügung gestellt.