Förderbereiche

Tierpark Goldau

Auf dem Gebiet Grosswijer baut der Natur- und Tierpark Goldau eine Sumpf- und Kulturlandschaft. Hier soll das Zusammenleben von Nutz- und Wildtieren aufgezeigt werden.
Die Anlage wird das umweltverträgliche Wirtschaften veranschaulichen. Die Nutztiere werden dort genauso eine Lebensgrundlage finden wie Störche, Kraniche und verschiedene
Amphibien.

Förderlaufzeit 2020
Stiftungszweck Bildung, Natur, Umwelt
Fördersumme CHF 50'000
Kontakt www.daetwyler-stiftung.ch
Förderpartner www.tierpark.ch



Natur- und Tierpark Goldau als Förderpartner

Für die Besucherinnen und Besucher entsteht mit dem Projekt ein spannender Begegnungsort mit Tier und Natur. Mit der von der Stiftung unterstützten Storchenanlage kann die Bedeutung extensiver Landwirtschaft in Pufferzonen von Auen und Sumpflandschaften und dem Storch als Kulturfolger veranschaulicht werden.

Herausforderungen und Ziele

Der Natur- und Tierpark Goldau wird seit seiner Gründung privatwirtschaftlich betrieben und erhält keine geregelten, staatlichen Gelder. Neue Anlagen müssen daher durch Spenden
finanziert werden.
Nach Vorliegen der Baubewilligung wurde Anfang 2021 termingerecht mit dem Rückbau der bestehenden lnfrastruktur angefangen. Die Eröffnung ist im Jahre 2022 geplant.

Nutzen für den Kanton Uri

Der Park mit seinen rund hundert heimischen und europäischen Wildtierarten ist ein beliebtes Ausflugsziel vieler Urnerinnen und Urner. Durch das Engagement der Stiftung werden in den nächsten drei Jahren jeweils zehn Urner Schulklassen kostenlos den Tierpark besuchen dürfen. Es gehört zum erklärten Ziel des Tierparks, den respektvollen Umgang mit Tieren sowie die intakte Natur als Erholungsraum zu erhalten. Dieser Raum soll nun erweitert werden und Kinder sowie Erwachsene ins Reich von Storch, Kranich, Kuh und Co. entführen.

Wirkung

Das beliebte Ausflugsziel zieht viele Besuchende an, die oft Haus- und Nutztiere den exotischen Tieren vorziehen. Der Schutz und die Erhaltung bedrohter Arten sowie gesunder Ökosysteme sind das Hauptziel. Mit dem Bau der Storchenanlage leistet der Natur- und Tierpark einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität.